
Jahresversammlung OGV
Bei der Frühjahrsversammlung des Obst- und Gartenbauverein Erkheim (OGV) sind die Neuwahlen, der Jahresrückblick und ein Vortrag zum Thema „Staudenpracht trotz Klimawandel“ im Mittelpunkt gestanden.
Der bisherige Vorsitzende Theo Sommer wurde bei den Wahlen in seinem Amt bestätigt, ihm zur Seite als Stellvertreterin steht Daniela Wetzler. Den Posten der Kassiererin übernimmt Lara Sommer, den der Schriftführerin Sarah Gerster. Als Beisitzerinnen und Beisitzer ergänzen Jenny Braun, Florian Karrer, Ingrid Link, Petra Ludewig und Manfred Karrer die Vorstandschaft.
Zum Themenschwerpunkt „Mein Garten, ein wertvoller Lebensraum“ seien viele Veranstaltungen durchgeführt worden, so Sommer in seiner Rückschau. Bei der letztjährigen Frühjahrsversammlung habe Lena Heuß einen Vortrag zum Thema „Wunderbare Vogelwelt im Garten“ gehalten. Gut besucht worden sei der Schnittkurs „Vom Strauch bis zum Baum“ mit Kreisfachberater Markus Orf. Regen Anspruch genommen habe die Pflanzentauschbörse im Frühjahr und Herbst. Ein Abendausflug habe zum Biohof Bopfinger in Sankt Johann geführt, sagte Sommer. Einen weiteren Ausflug habe man nach Augsburg unternommen, wo man nach einer Stadtführung den Botanischen Garten besichtigt habe. Bei einer Baum-Pflanz-Challenge habe die Kindergruppe „Junges Gemüse“ einen Walnussbaum gepflanzt. Gut angekommen sei bei der Herbstversammlung der Fachvortrag von Emma Karrer zum Thema „Zusätze in Lebensmitteln“. Mit einem Ausflug ins Benninger Ried habe man sich am Ferienprogramm der Gemeinde beteiligt.
Die Versammlung ernannte Gustav Träber zum Ehrenmitglied. Er war 25 Jahre lang stellvertretender Vorsitzender und zuvor vier Jahre Beisitzer. Träber organisierte unter anderem die Vereinsausflüge und die Gartenbesichtigungen. Der OGV sei ein wertvoller Bestandteil der Gemeinde, pflege Anlagen und gebe Wissen weiter, sagte Bürgermeister Christian Seeberger. Das Jahresprogramm lobte er als „vorbildlich“.
In seinem Vortrag „Staudenpracht trotz Klimawandel“ gab Markus Finner gleich Entwarnung für die Gartenfreunde: Der globale Klimawandel wirke sich auf den Garten nicht so stark aus. Es fallen zwar im Frühjahr und Herbst mehr und im Sommer weniger Niederschläge, doch gebe es für jeden Standort, ob nass oder trocken, ob sonnig oder schattig, die richtigen Pflanzen. Für einen trockenen Standort seien die Küchenschelle, der Balkan-Storchenschnabel, das Moskitogras oder die Südafrikanische Prachtdistel geeignet. Im Schattenbereich gedeihen die Wald-Aster, die Herbst-Anemone oder das Frühlings-Alpenveilchen gut, so Finner.
zu Erkheim.Digital - Karl Michl info@erkheim.digital
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